Im Januar hatte die Rate noch bei 1,8 Prozent gelegen.
Deutlich teurer als vor einem Jahr war Energie, nachdem diese wichtige Komponente die allgemeine Preisentwicklung lange gedämpft hatte. Die Energiepreise legten um 9,2 Prozent im Jahresvergleich zu. Die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Lebensmittel und Energiepreise ausschließt, verharrte wie erwartet bei 0,9 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt die Fortführung ihrer expansiven Geldpolitik auch mit der niedrigen Kerninflationsrate begründet.
Die Notenbank strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Das Ziel ist also zunächst erreicht. Bislang macht die Notenbank aber keine Anstalten, wegen des etwas stärkeren Preisauftriebs eine Straffung ihrer Geldpolitik zu signalisieren.