15 Prozent waren wegen gesundheitlicher Probleme überschuldet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nahezu ebenso groß (14 Prozent) war der Anteil derer, die wegen einer Trennung oder des Tods des Partners hohe Schulden machten.
„Es fällt auf, dass in der Regel unplanbare und gravierende Änderungen der Lebensumstände als Hauptauslöser genannt werden, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Überschuldeten liegen“, erklärte der Präsident des Bundesamts, Dieter Sarreither.
Unter den insgesamt 647 000 Privatleuten, die sich 2015 professionell beraten ließen, stellten alleinlebende Männer mit 30 Prozent die größte Gruppe. 14 Prozent der Kunden waren alleinerziehende Frauen. Die Betroffenen hatten im Schnitt Verbindlichkeiten von 34 400 Euro.