Das berichtete das „Manager Magazin“ in seiner an diesem Freitag erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Chinesische Unternehmen zeigen in jüngster Zeit zunehmend Interesse an deutschen Unternehmen, vor allem an Maschinenbauern wie zuletzt Aixtron oder Kuka.
SGL sagte auf Nachfrage, die Gespräche mit Investoren bezögen sich rein auf das Grafitelektrodengeschäft. Das Unternehmen gebe aber keine Informationen darüber, mit wem genau man spreche. Klatten sagte dem Magazin zufolge, als „weltweit tätige Unternehmerin“ rede sie „regelmäßig“ mit internationalen Investoren. Die krisengeschüttelte Wiesbadener Firma will sich von ihrem Hauptgeschäft mit Graphitelektroden trennen, das unter einem ruinösen Preiskampf leidet.
ChemChina ist derzeit auch in den Schlagzeilen, weil das Unternehmen den schweizerischen Pflanzenschutzhersteller Syngenta für 43 Milliarden US-Dollar schlucken will.