Bei durchschnittlichen Wasserkosten pro Monat und Quadratmeter Wohnfläche von etwa 20 Cent bleibe die zusätzliche Belastung selbst bei einem Anstieg um jeweils 50 Prozent in drei heißen Sommermonaten in einem überschaubaren Rahmen, sagte Ulrich Ropertz vom Mieterbund in Berlin.
Wer als Wohnungsmieter auf den Einbau eines eigenen Wasserzählers setzen wolle, müsse dafür jedoch mit deutlich höheren Kosten im Vergleich zu der meist üblichen Praxis einer Umlage nach Quadratmetern oder Personenzahl rechnen. „Das ist Gerechtigkeit, die teuer bezahlt wird“, meinte Ropertz.