Russland sei bereit, sich einer entsprechenden Initiative des Ölkartells Opec anzuschließen, sagte der Kremlchef der Agentur Tass zufolge.
Das Kartell, dem 14 erdölexportierende Länder vor allem aus dem Nahen Osten angehören, hatte sich am 28. September auf eine Beschränkung des täglichen Produktionsvolumens auf 32,5 bis 33 Millionen Barrel (je 159 Liter) geeinigt. Der Schritt muss jedoch noch bei einem Treffen des Kartells im November formell beschlossen werden. Ein erster Anlauf für ein Einfrieren der Fördermengen war im April an Meinungsverschiedenheiten gescheitert.
Russland ist kein Opec-Mitglied. Die Wirtschaft der Rohstoffmacht leidet unter dem Öl-Preisverfall. Der Agentur Tass zufolge erwartet die Führung in Moskau für 2016 eine Fördermenge von 545 Millionen Tonnen Öl.