Im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von gut 10 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz schrumpfte angesichts des Verkaufs etlicher Beteiligungen von knapp 258 Millionen Euro vor einem Jahr auf 109 Millionen Euro zusammen.
Finanzvorstand Alexander Blum sagte, nach dem Umbau könne sich der Konzern nun ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren. „Dies schließt neben der Erschließung weiterer organischer Wachstumsquellen auch Zukäufe mit Fokussierung auf das Kerngeschäft mit ein.“
Gigaset war aus der Beteiligungsfirma Arques Industries hervorgegangen, die sich Mitte Februar nach einem Strategiewechsel im vergangenen Jahr in Gigaset AG umbenannte und sich von einem großen Teil der früheren Beteiligungen trennte, darunter der Autozulieferer Anvis, der Rohrhersteller Karl Froh, die Chemiefirma Oxxynova oder der Dortmunder Süßwarenhersteller van Netten. Gigaset konzentriert sich nun ganz auf die bisherige Telefonsparte.