Das sagte der Chef der deutschen Tochter des spanischen Telekomriesen Telefónica, René Schuster dem „Focus“. „LTE wird vor allem an Hotspots in den Großstädten benötigt.“ Die vierte Mobilfunkgeneration LTE verspricht wesentlich höhere Übertragungsraten für Daten als die bislang verwendeten Mobilfunk-Datennetze UMTS, EDGE oder GPRS.
Nach den Vorgaben der Politik mussten die LTE-Lizenzinhaber in Deutschland zunächst die Netzlücken auf dem Land beseitigen bevor sie die Metropolregionen ins Visier nehmen konnten. Telefónica Germany, die ihre Produkte unter anderem unter den Marken o2 und Alice vertreibt, zählt rund 24 Millionen Kunden auf dem hartumkämpften deutschen Markt. Neben o2 haben die Deutsche Telekom, Vodafone und E-Plus im Frühjahr 2010 insgesamt 4,4 Milliarden Euro für LTE-Lizenzen ausgegeben.