Auch die Betreiber solcher Portale sollten nach Ansicht der Gewerkschaft zur Verantwortung gezogen werden. „Es kann kaum im Interesse der Anbieter sein, häufiger im Zusammenhang mit Gewaltvorfällen, Vandalismus und Alkoholexzessen genannt zu werden.“
Erst am Dienstag hatte eine Einladung zu einer angeblichen Facebook-Party in einem Reihenhaus in Bayern einen Polizeieinsatz provoziert. Später stellte sich heraus, dass die Party gar nicht stattfand - mit der Einladung zu dem Treffen hatte sich ein junger Mann lediglich für ein von seinen Eltern ausgesprochenes Hausverbot rächen wollen. Mehr als 100 Jugendliche versammelten sich vor der Wohnung, wie die Polizei mitteilte. In den Wochen zuvor waren mehrere über „Facebook“ organisierte Partys eskaliert.