Virtuelle Lesezeichen machen das möglich.
Sechs von zehn E-Book-Nutzern (60 Prozent) lesen elektronische Publikationen auf ihrem Smartphone. Und mehr als jeder Zweite schmökert auf seinem Notebook (57 Prozent) oder auf Lesegeräten wie Tablet-PCs oder speziellen E-Book-Readern (54 Prozent).
Das Nutzerverhalten bei e-books geht aus einer Aris-Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor. Dabei landet der Computer auf einem der hinteren Plätze. Auf einem Desktop-PC liest laut der Umfrage nur jeder Dritte (34 Prozent) E-Books.
Knapp jeder fünfte Leser elektronischer Bücher (17 Prozent) synchronisiert den aktuellen Lesestand zwischen verschiedenen Geräten, bei den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Vierte (24 Prozent). Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn man am Abend noch ein Buch auf dem E-Book-Reader oder Tablet gelesen hat und am nächsten Morgen die Zeit an der Bushaltestelle oder in der U-Bahn nutzen möchte, um auf dem Smartphone weiterzulesen. Inzwischen bieten viele E-Book-Plattformen so eine Synchronisierung an, setzen also ein virtuelles Lesezeichen.
Was den Lesestoff angeht, liegt auch bei E-Book-Nutzern die Belletristik vorne: Knapp Dreiviertel (73 Prozent) greifen zu Romanen in digitaler Form. Etwa gleichauf in der Gunst der E-Book-Leser liegen Reiseführer (38 Prozent), Ratgeber (32 Prozent) sowie Bücher für die Lehre und aus der Wissenschaft (30 Prozent).