Der Übergang vom Sprechen zum Hören funktioniere im Fest- schneller als im Mobilfunknetz, Halleffekte und abgeschnittene Silben träten seltener auf. Zudem machten gerade längere Gespräche mit Festnetz-Mobilteilen mehr Spaß, weil sie größer und ergonomischer geformt sind und dadurch besser am Ohr liegen.
Die Klangqualität im Festnetz lässt sich sogar noch steigern, wenn man DECT-Telefone nutzt, die HD-Gespräche unterstützen. Voraussetzung dafür sind auf beiden Seiten: Telefon mit HD-Funktion, HD-fähiger Internetrouter und internetbasierter Telefonanschluss (VoIP). Solche Anschlüsse sind heute aber ohnehin Standard, und viele Router unterstützen HD-Gespräche, vor allem solche mit integrierter DECT-Basisstation. Trotz allem: Garantiert ist das Zustandekommen von HD-Gesprächen den Angaben zufolge derzeit nur, wenn beide Seiten beim selben Festnetzanbieter Kunde sind.
Im Zusammenhang mit HD-Telefonie sollte man auf den CAT-iq-Standard achten. Den unterstützen im Prinzip sowohl alle DECT-Mobilteile ohne Basisstation zum direkten Koppeln mit einem DECT-Router, als auch DECT-Telefone, deren Basisstation sich per LAN-Kabel an den Router hängen lässt.
Falsch machen können Käufer wenig: Die Warentester haben etwa sechs HD-fähige DECT-Mobilteile (35 bis 120 Euro) unter die Lupe genommen, und alle erhielten ein „Gut“. Sie bieten keinen Anrufbeantworter, was aber nicht weiter schlimm ist. Denn in den meisten DECT-Routern steckt ohnehin ein AB, der sich dann auch noch bequem über das Internet abrufen lässt.