Sie helfen enorm, ein Gefühl für die kreativen Möglichkeiten zu bekommen und bieten den meisten Fotografen einen guten Kompromiss aus Gestaltungsspielraum und Einstellgeschwindigkeit, erklärt der Photo-Industrieverband. Nur in seltenen Fällen sei es nötig, das eigentlich feste Paar Blende und Belichtungszeit zu trennen und den manuellen Modus zu aktivieren.
Dass Profi-Fotografen ausschließlich im manuellen Modus arbeiten, ist den Experten zufolge ein verbreitetes Vorurteil. Denn die händische Einstellung kostet Zeit, die auch und gerade Profis nicht immer haben, wenn es auf Millisekunden ankommt. Und weniger Versierte riskierten, die Konzentration aufs Motiv oder im schlimmsten Fall den Spaß am Fotografieren zu verlieren, wenn sie sich mit manuellen Einstellungen allzu sehr stressen.