Google betrachte die Löschanträge als rechtlich unwirksam, schrieb das „Wall Street Journal“ am Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Einige Mitarbeiter des Unternehmens rechneten mit einer schnellen Reaktion der Behörden, hieß es.
Bei YouTube waren Telefonmitschnitte veröffentlicht worden, mit denen der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan der Korruption bezichtigt wird. Der Zugang zu Twitter war in der Türkei in der Nacht zum Freitag gesperrt worden, unter anderem weil über den Kurznachrichtendienst Links zu den Mitschnitten bei YouTube verbreitet wurden.