„Wir haben uns um nichts gekümmert, einfach so vor uns hin gelebt“, sagte Smith.
„Die Wurzeln dessen, was heute geschieht oder eben nicht geschieht, wurden in den neunziger Jahren angelegt“, sagte Smith mit Blick auf Entwicklungen wie den Brexit oder die wachsende gesellschaftliche Kluft. „Wir hätten die Freiheit verteidigen müssen, mit der wir viel zu selbstverständlich gelebt haben.“
Man habe die Freiheit damals jedoch als gegeben hingenommen. „Westeuropa bedeutete für mich ganz selbstverständlich Stabilität, Sicherheit, Freiheit, das alles schien mir für immer gesetzt und war sicher identitätsstiftend.“ Gegenüber den Jüngeren hege sie heute Schuldgefühle.