Lewitscharoff sei „eine bodenständige Erzählerin von himmelweitem Horizont, die die ältesten Themen der Literatur und die modernen Traditionen des Romans zu einer kraftvollen neuen Synthese führt“, teilte die Stadt am Freitag mit. In Berlin wird ihr im November auch der Kleist-Preis verliehen.
Mit Romanen wie „Pong“, „Consummatus“, „Apostoloff“ und ihrem jüngsten Werk „Blumenberg“ erweise sie sich als „eine der hintergründigsten, erfinderischsten und wortgewaltigsten Charakterdarsteller der jüngeren deutschen Literatur“, heißt es in der Mitteilung. Der Ricarda-Huch-Preis wird seit 1978 alle drei Jahre an vergeben.