In Afrika etwa oder bei den Mongolen gebe es noch ein gesundes Gemeinschaftsempfinden und auch Menschen, die sich noch mit einer Sprache auseinandersetzten. Im Internet sei alles anders: „Das ist die Bombe der neuen Anarchisten“, wetterte der schwergewichtige Mime, der demnächst für die Verfilmung eines neuen Asterix-Films sowie eines Streifens über den einstigen russischen Zaren-Berater Rasputin vor der Kamera stehen wird.
Depardieu, den seine Tochter Julie demnächst erneut zum Großvater machen wird, bekennt sich allerdings selbst zu einem eher traditionellen Anarchismus: „Ich bin total verliebt ins Leben, ein Anarchist und ein Träumer.“ In Frankreich kommt gerade der Film „Je n'ai rien oublié“ (Deutsch: Ich habe nichts vergessen) in die Kinos, in dem er die an Alzheimer erkrankte Hauptperson Conrad spielt.