Die Auszeichnung wurde am Donnerstagabend bei einem Festakt an Masurs früherer Wirkungsstätte, dem Leipziger Gewandhaus, übergeben. Er war dort von 1970 bis 1997 Gewandhauskapellmeister.
Die Freimaurer würdigten besonders Masurs Engagement während der friedlichen Revolution 1989. Er habe sich als einer der „Leipziger Sechs“ vorbildlich für die Menschenrechte eingesetzt, erklärte die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer. 1989 gehörte Masur zu den sechs prominenten Leipzigern, die den Aufruf „Keine Gewalt“ verfasst hatten.
Der Freimaurer-Kulturpreis wird in unregelmäßigen Abständen verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Golo Mann, Lew Kopelew und Yehudi Menuhin.