Auf der Anklagebank muss sich dann Frank S. (44) wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er war noch am Tatort festgenommen worden. Ein Psychiater stufte ihn als voll schuldfähig ein.
Die parteilose Reker war im Oktober 2015 einen Tag vor der Kölner OB-Wahl mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Den Ermittlungen zufolge wollte der Angeklagte Reker töten, weil er sie als mitverantwortlich für eine aus seiner Sicht verfehlte Flüchtlingspolitik ansah. Der Mann unterhielt jahrelang Kontakte in die rechtsextreme Szene.(dpa)