Fußball/Bezirksliga: Trauer beim DSC 99, Jubel bei SFD und Links

Der „Club“ steigt nach dem 1:2 gegen Uedesheim ab.

<h3>SV Uedesheim - DSC 99 2:1

Der DSC 99 steht nach diesem bitteren Sonntag als dritter Absteiger fest und muss für die Kreisliga planen. Uedesheim lag gestern schon nach 25 Minuten 2:0 in Führung. "Wir waren drauf und dran das 2:2 zu machen. Aber es sollte nicht sein", sagte eine niedergeschlagener Patrick Landwehr, der zuvor per Foulelfmeter den Anschlusstreffer (80.) erzielt hatte. Dem DSC hätte aber ohnehin nur ein Sieg geholfen.

SFD-Trainer Peter Schulze musste nach dem Schlusspfiff eine Bierdusche über sich ergehen lassen. Die Reisholzer haben nach dem Tor von Stefan Koehn (5.) und dem Ausgleich durch den Unterbacher Marc Janssen kurz vor der Halbzeit den Klassenerhalt geschafft.

Die Gäste führten zur Pause mit 2:0, doch Florian Kreutzer (50. und 89.) und Nouri Karademir (70.) drehten die Partie. Somit können sich die Heerdter auf eine weitere Bezirksliga-Saison freuen, in der Dirk Mader das Team als Spielertrainer betreuen wird.

Kapitän Javier Lopez machte den (Tor-)Anfang, Dennis von Wilmsdorf (2), Angelo Vaccaro, Swan Oehme folgten seinem Beispiel, ehe der Ehrentreffer gelang.

Hässliche Szenen von schlagenden und spuckenden Gästespielern trübten den Oberbilkern die Feierlaune. "Büttgen ist dem Verhalten nach zurecht abgestiegen", sagte Turu-Trainer Dragan Dasovic. Zwei Polizeistreifen entschärften nach Spielende die Situation, die ein überforderter Unparteiischer mit drei Gelb-Roten Karten (auf Turu-Seite für Gotto Hiroyuki und Henrik Poulsen) noch angefacht hatte. Nebenbei trafen übrigens Sascha Eickels (30.) und Okan Asyk (90.) für die Turu II.

In der Gruppe 3 brachten Erdal Uzun, Daniel Gröschel (Foulelfmeter) und Daniel Haag den RSV dreimal in Führung. Doch der designierte Meister konnte jeweils ausgleichen.

Jürgen Venner war stinksauer auf seine Elf, die durch Tim Klöpfer und Daniel Reuter (Foulelfmeter) 2:1 führte, aber den Ausgleich noch zuließ. "Das war Arbeitsverweigerung", so Venner.