Das Ergebnis der Vorstandssitzung will der Verein erst nach Gesprächen mit seinen Außenstellen veröffentlichen. Wann das sein wird, blieb zunächst offen.
Seit dem 10. Januar lehnt die Hilfsorganisation vorübergehend Ausländer als Neukunden bei der Essensausgabe ab - und hat damit bundesweit eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Die Tafel hatte diesen Schritt mit einem sehr hohen Anteil an Ausländern unter ihren Kunden begründet.
Nachdem sich unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisch geäußert hatte, war bei einem „Runden Tisch“ eine neue Lösung gefunden worden: Demnach soll bei Kapazitätsengpässen der Tafel die Herkunft der Bedürftigen künftig kein Kriterium mehr sein. Stattdessen sollen Alleinerziehende, Familien mit minderjährigen Kindern sowie Senioren unabhängig von ihrer Nationalität bevorzugt aufgenommen werden. dpa