Beobachter hielten die Frau fest und riefen die Polizei.
Da die Frau zunächst keine Angaben darüber machen wollte, warum sie dieses Fleischstück, eine rohe Rinderzunge, vergraben hatte, wurde sie mit zur Wache genommen. Die Rinderzunge war mit annähernd 50 Nägeln versehen und dort vergraben, wo sich am Südpark in der Regel viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern aufhalten.
Da die Frau einen verwirrten Eindruck machte, wurde ein Amtsarzt hinzugezogen. Dieser wies die Frau in ein Landeskrankenhaus ein, wo die Solingerin jetzt betreut wird. Die Frau wohnt in der Nähe der Eichenstraße, in der Südstadt. Dort, so befürchten Hundebesitzer, könnten noch weitere, mit Nägeln versehene Fleischstücke abgelegt worden sein. hpm