"Die Verwaltung ist weiterhin an den bestehenden Ratsbeschluss gebunden, sich für eine Tunnel-Trog-Lösung beim Ausbau der Autobahn A 57 und den größmöglichen Lärmschutz einzusetzen", ließ Kathstede auf Anfrage der WZ mitteilen. Fabels Äußerungen bewertete das Stadtoberhaupt nicht.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende hatte vorgeschlagen, auf die aus seiner Sicht nicht finanzierbare Tunnel-Trog-Lösung beim Ausbau der A 57 zu verzichten. Stattdessen sollte die Stadt auf einen oberirdischen Tunnel (Einhausung) setzen und versuchen, zur Finanzierung Geld aus der Lkw-Maut heranzuziehen.
Am 13. September werden die Krefelder Bundestagsabgeordneten in Berlin vom Verkehrsministerium über den Stand der Dinge informiert. Zuständig für den A 57-Ausbau ist der Bund.
Mit einem Dringlichkeitsantrag will die SPD das Thema A 57 in den Stadtrat ziehen. Hier solle mit einer Mehrheit ein deutliches Zeichen für eine Tunnellösung gesetzt werden.