Für Schenk ist dies das erste Halbfinale bei einem Super-Series-Turnier. Sollte die 28-Jährige in Hongkong triumphieren, hätte sie das Ticket für das Treffen der besten Acht dieser Serie in der Tasche. Anderenfalls könnte sie nur als Nachrückerin dazustoßen.
Dass Schenk am Samstag verkrampft, ist trotzdem unwahrscheinlich. Zu gut war ihre bisherige Saison, in der sie auf der am Donnerstag aktualisierten Weltrangliste immer noch auf Rang sechs geführt wird. Außerdem: "Meine Saisonplanung war nicht darauf ausgelegt, mich unbedingt für das Finale zu qualifizieren", sagt die Vize-Europameisterin. Dass sie das Ticket verdient hätte, hat sie bereits im Viertelfinale bewiesen. Dort schlug sie Yanjiao Jiang mit 21:14, 16:21, 21:12. Und die Chinesin hat Anfang Dezember immerhin die stark besetzten China Open gewonnen.