Dabei hat sich während der Zwangspause doch Einiges getan bei der Teutonia. Aus dem Landesligistem wurde ein Oberligist, entsprechend wurde im Kader umjustiert. Mit Dominik Dohmen (Union Nettetal), Simon Kuschel (SC Kapellen-Erft), Ken Sugawara (VSF Amern), Kosuke Nishi (TSV Meerbusch), Selim Özdemir (Turu Düsseldorf), Leonard Bajraktari (Wuppertakler SV) und Gian-Luca Mariano (eigene U19) stehen sieben Neue im Kader. Kastrati zieht ein positives Fazit nach den ersten lockeren Einheiten: „Ein erstaunlich großer Teil ist in guter Verfassung. Bei dem einen oder anderen sieht man, dass er etwas faul war, was aber verständlich ist. Mit Michael Küpper haben wir jemanden im Trainerteam, der alle Spieler fit bekommt.“ Fitness werden die Spieler brauchen, die Oberliga wird wohl 23 Teams umfassen. Kastrati: „Ich werde nie über zu viele Spiele meckern. Wir sind glücklich, dass es wieder los geht und freuen uns auf die Oberliga.“
Bei den ersten beiden Trainingseinheiten fehlten drei Akteure. Hiroya Genda ist noch in Japan. Zudem befinden sich Pascal Regnery und Julian Suaterna nach ihren Operationen im Aufbautraining und werden noch Zeit benötigen, bis sie wieder zur Verfügung stehen. Abhängig vom Heilungsverlauf der beiden sind weitere Transferaktivitäten der Teutonen. „Ich möchte nicht ausschließen, dass noch neue Spieler zum Kader stoßen. Wir vertrauen den Jungs, mit denen wir aufgestiegen sind. Zudem haben wir mit den neuen Spielern bereits zusätzlich an Qualität und Variabilität gewonnen“, sagt Kastrati. Mit Alexander Lipinski nahm bereits ein Probespieler am Training teil. Der Zweite der WZ-Sportlerwahl 2015 und ehemalige Spieler des VfR Fischeln weilt nach seinem Studium in den USA derzeit in seiner Heimat Krefeld.