Die Bühne war für einen prächtigen Eishockey-Nachmittag bereitet, doch was die insgesamt 8029 Zuschauer zu sehen bekamen, war eher biedere Kost. Dies machte sich auch in der Stimmung bemerkbar, die nicht so hitzig war, wie man das bei diesem Derby sonst gewohnt ist. Für eine tolle Atmosphäre fehlten auch die packenden Szenen und die Emotionen auf dem Eis. Die Punkte blieben immerhin — dank Scott Langkow — in Krefeld.
Es war das letzte Saisonspiel gegen Düsseldorf. Vielleicht auch das letzte Pflichtspiel gegen den Erzrivalen für längere Zeit. Denn die Zukunft des Traditionsklubs ist ungewiss. Die Pinguine werden die Situation der DEG mit mindestens einem Auge verfolgen. Denn die Ränge und damit auch die Kassen sind bei Spielen gegen die Landeshauptstädter immer voll.