Aus den Niederlanden habe er die Glimmstängel ins Land gebracht, berichtete das Zollfahndungsamt Essen am Mittwoch. Zollfahnder erwischten den Senior auf frischer Tat, als sie sein Auto stoppten: Unter einer Ladung Bratpfannen waren 100 000 Zigaretten versteckt.
In einem Lager in Kempen wurden weitere 260 000 Glimmstängel entdeckt. Der Steuerschaden belaufe sich auf rund 55 000 Euro. Bei einem Eigenkonsum von einer Packung am Tag hätte der Vorrat für knapp 50 Jahre gereicht. Es habe sich ganz überwiegend um Zigaretten der russischen Schmuggel-Marke "Jin Ling" gehandelt. Die Zigaretten gibt es in der EU nur auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Dennoch sollen sie zu den meistgerauchten Marken zählen.