„Insbesondere nach dem Störfall Gerta 2011, der eine große Öffentlichkeitswirkung hatte, wurde vom Unternehmen zugesagt, die Bevölkerung über die Störfallpläne, die noch zu entwickeln seien, zu informieren und die Anwohner über Ereignisse in Bezug auf Ursache und Gefährdungspotenzial zu informieren“, schreibt Hirschegger.
Er sehe in diesem Zusammenhang „nicht geringe Differenzen zwischen Zusagen und der Wirklichkeit“ Es habe seit dem Störfall in der Gerta im Mai 2011 nach seiner Kenntnis mehrere Vorfälle in der Gießerei gegeben. Hirschegger spricht deshalb von einem „offensichtlichen Sicherheitsproblem“. Auch als Anwohner sehe er für sich ein „Gefährdungspotenzial“.
Als Vorsitzender des Bürgervereins (BV) Inrath sei er der Meinung, dass der Verein zu Vorfällen und zum Umgang damit nicht schweigen dürfe. Als Anwohner schlage er vor, dass wie beim Störfall Gerta eine Anwohnerveranstaltung angeboten werden müsse. Dabei müsse das Unternehmen die Sicherheitsstandards der Anlagen Carla und Gerta darstellen und „den Stand der damals den Anwohnern gegebenen Zusagen bezüglich Störfallpläne erläutern“. ok