Er sagt aber auch, dass es in den vergangenen zehn Jahren insgesamt einen stetigen Anstieg dieser Art der Widerstandshandlungen gegeben habe.
Im Jahr 2012, so Weidner, seien 121 derartige Vorfälle zur Anzeige gebracht worden und in der ersten Jahreshälfte 2013 sei keine Steigerung zu erkennen. Am häufigsten zu Übergriffen gegenüber Polizisten käme es in den Nächten des Wochenendes im Bereich der Innenstadt, und zwar meist durch „junge Männer, die alkoholisiert sind oder unter dem Einfluss von Drogen stehen“. Außerdem würden „psychische Auffälligkeiten“ verstärkt eine Rolle spielen.
Auch die Mitarbeiter des Fachbereichs Ordnung sind derzeit nicht von einer Zunahme der verbalen oder körperlichen Übergriffe betroffen. Manuel Kölker, Pressesprecher der Stadt: „Wir können keine zunehmende Aggressivität erkennen.“ Nur gelegentlich komme es zu „Beschimpfungen der Politessen.“