Gemeint war Willich, wo nach Mitteilung der besagten Zeitung ein roter Monster-Kater kleine Kinder und Haustiere angreift und sogar in Häuser einbricht. Uijuijui! Tote hat es zwar noch nicht gegeben, aber ein Kaninchen soll schon ganz ängstlich geschrieen haben. Und bei einem anderen Kater wurden Kampfspuren festgestellt. Unglaublich!
Noch unglaublicher ist aber, dass nach dieser Horrorgeschichte im Ordnungsamt die Telefone kaum stillstanden. Fernsehanstalten aus der ganzen Republik wollten mehr über die wilden Willicher Zustände hören und anschließend tolle Bilder von der aggressiven "Kamikatze" senden. Denn einen Kater, der andere Tiere angreift, den gibt es offenbar nur an der Martin-Rieffert-Straße.
Die Bürger können aber beruhigt sein: Die Ordnungsmacht hat den roten Teufel schon so gut wie im Griff. Eine Katzenfalle ist aufgebaut, das Monster dürfte bald hinter Schloss und Riegel sitzen. Damit die Willicher wieder sorglos vor die Tür gehen können.