Auf dem Kirmesplatz an der Neusserfurth, auf dem Campingplatz im Grind bei Stürzelberg sowie an einer Deichstelle in Höhe Zons sind am Samstag etliche Einsatzwagen und Rettungssanitäter zu sehen. Grund für den Auflauf ist aber kein Notfall, sondern eine Großübung zur Gefahrenabwehr.
In Kooperation zwischen der Johanniter Unfall Hilfe, der Freien Universität Berlin, der Universität Stuttgart, dem Technischen Hilfswerk und der Technischen Hochschule Wildau wurden Konzepte zur Kompensierung von erforderlichen Ressourcen in Krisenlagen und zur Einbindung von Spontanhelfern entwickelt, teilte der Rhein Kreis Neuss im Vorfeld mit. Diese Konzepte sollen nun in der Praxis getestet und geprüft werden.
Die Übung beginnt um 9 Uhr, das voraussichtliche Ende wird gegen 17 Uhr erwartet.