Stadtplanung in Meerbusch Stadt zeigt Zukunftspläne für Osterath beim Parkfest am 1. Mai

Osterath · Am 1. Mai wird in Osterath gefeiert. Zum 20. Mal richtet gleichzeitig der OTV den Mailauf aus.

Der Rathauspark in Osterath soll aufgewertet werden.

Der Rathauspark in Osterath soll aufgewertet werden.

Foto: RP/Susanne Genath/Susanne Genath

(stz) Der Bürgerverein Pro Osterath möchte Bürger und Vereine zusammenbringen und lädt für den 1. Mai ab 11 Uhr zum Osterather Parkfest ein. Begleitet wird es vom Mailauf des Osterather Turnvereins (OTV). Die Stadtverwaltung wird diesmal das Parkfest nutzen, um dort das Integrierte Handlungskonzept Osterath (IHKO) einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Infostand der Stadt haben die Parkfest-Besucher von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich über die anstehenden Pläne zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei sind auch die Meinungen der Osterather zu den Besonderheiten ihres Ortszentrums gefragt. Kinder können am Stadtstand kleine Pflanztöpfchen als besonderes Muttertagsgeschenk gestalten.

Der 1. Mai ist zugleich des bundesweiten „Tages der Städtebauförderung“. Er bietet Kommunen die Gelegenheit, die Öffentlichkeit über ihre anstehenden Projekte zu informieren und sie aktiv daran zu beteiligen. „Genau das wollen wir im Rathauspark tun“, so Mitinitiator Matthias Pöll vom Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung im Technischen Dezernat der Verwaltung.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Meerbusch mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger mit dem IHKO eine Grundlage für die künftige Entwicklung von Osterath erarbeitet. Ziel ist es, Osterath lebenswerter zu gestalten. Ausgearbeitet wurden insgesamt 23 Einzelprojekte, die in einem auf zehn Jahre angelegten Prozess dazu beitragen sollen, vor allem das historische Zentrum nachhaltig und klimagerecht aufzuwerten. Zu den Projekten des IHKO gehören unter anderem die Neugestaltung des Rathausparks sowie die barrierefreie Aufwertung der Ortsmitte. Auch der Umbau der ehemaligen Barbara-Gerretz-Schule zu einem „Haus der Bildung“ zählt zu den Maßnahmen.

Dank der erfolgreichen Bewerbung für das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ kann die Stadt bei der Umsetzung der gemeinsam entwickelten Ideen auf Fördermittel von Bund und Land zurückgreifen. Weitere Projekte aus dem IHKO-Konzept sollen durch Eigenmittel der Stadt finanziert werden. Begleitet wird die Arbeit durch regelmäßige Bürgerbeteiligung. Termine dazu sollen rechtzeitig veröffentlicht werden.

(stz)