„Für freien Eintritt im Schwimmbad tritt niemand mehr der Feuerwehr bei“, formulierte das der Gutachter des Sicherheitsberatungsbüros „Luelf und Rinke“, das den Entwurf für den Brandschutzbedarfsplan vorbereitet hat. Die Politik teilt diese Einschätzung.
Aktuell stützt sich die Feuerwehr auf 241 aktive Einsatzkräfte, die in zehn Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Dienst tun. Sie tragen vor allem nachts und an den Wochenenden die Hauptlast. Tagsüber wird die Einsatzbereitschaft durch Hauptamtliche gesichert.
Auch wenn der Gutachter von Rente spricht: Eine Alterssicherung, die das klassische Altersruhegeld ersetzt, ist nicht geplant. Das erfuhr Reiner Breuer (SPD) auf Nachfrage. Statt dessen soll die „Rente“ vor allem ein finanzieller Anreiz sein, der, wie Stadtbrandmeister Joachim Elblinger erklärt, auch nicht pauschal jedem Feuerwehrangehörigen gewährt wird. Nach dem Vorbild der Feuerwehr in Düsseldorf, wo nach einem Punktessystem jährlich 75 000 Euro an Prämien ausgeschüttet werden, denkt auch er an ein System, das leistungsabhängig gestaffelt ist. Wer viele Einsätze fährt und sich auch an den Arbeits- und Ausbildungstagen eifrig zeigt, soll auch mehr bekommen. „Wir halten das für gerecht“, sagt Elblinger, der einen Zuschuss etwa zur Riesterrente als „Auszahlungsart“ für denkbar hält.