Er habe das getan, um Geld für eine Schwangerschaftsbehandlung für seine Freundin zu bezahlen.
Von Juli 2013 bis April 2014 soll er große Autos an Tankstellen in Wuppertal und Umgebung vollgetankt und zusätzlich Kanister befüllt haben. Laut Anklage zapfte er zwischen 90 und 270 Liter und fuhr ab, ohne die Rechnungen von 150 bis 720 Euro zu zahlen. Gesamtschaden: 9570 Euro. Die Autos waren jeweils mit gestohlenen Kennzeichen ausgerüstet.
Der Verteidiger schilderte, dass sein Mandant in einer Werkstatt nicht genug Geld verdiente, um eine Behandlung für seine Freundin zu zahlen. Sie hätten drei Kinder bekommen, die nach der Geburt gestorben sind. Trotzdem wollten sie weiter Kinder. Auch für die geplante Hochzeit bräuchten sie Geld.
Über seinen Auftraggeber will er nichts sagen. Zur Prüfung der Videoaufnahmen von den Tankstellen hat das Gericht eine Sachverständige bestellt. Der Prozess wird fortgesetzt. kati