Motiv der Tat waren laut Urteil massive Finanzschwierigkeiten des Mannes. Ein Immobiliengeschäft habe ihm statt des gewünschten Gewinns 800.000 Euro Schulden eingebracht. In den Wochen vor der Tat habe sich der gelernte Drucker immer wieder von Kollegen und Bekannten Geld geliehen. Am Tatabend habe er seine Stiefmutter nach Geld gefragt. Die Frau lehnte ab.
Das Gericht ist davon überzeugt, dass der 45-Jährige sich auf diese Absage eingestellt und deshalb extra eine leere Flasche seines Lieblingslikörs aus Mallorca als Drohmittel und Schlagwaffe mitgebracht hatte. Damit habe er der 73-Jährigen auf den Hinterkopf geschlagen, dann mit dem Flaschenhals mehrfach auf sie eingestochen. Als die Frau bäuchlings auf dem Boden lag, habe er sie mit einem Kissen erstickt. Woher dieser Gewaltausbruch kam, blieb auch am Mittwoch offen.
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