Im Streit um den Döppersberg-Umbau hat das Landgericht am Donnerstag bei einem ersten Verhandlungstermin die Situation mit den Parteien besprochen – der Stadt Wuppertal und der Arbeitsgemeinschaft Wittfeld/MBN, die Generalunternehmer für die Mall und das Parkdeck war. Nach Angaben der Stadt werden 12,7 Millionen Euro Werklohn nachgefordert, der größte Anteil bezieht sich auf eine strittige Bauzeitverzögerung.
Die Kammer des Landgerichts hat einen Verkündungstermin in fünf Wochen bestimmt. Der Umbau des Döppersbergs ist weitgehend beendet, doch er beschäftigt noch die Justiz – mit diesem und weiteren Verfahren. So läuft noch eine Klage des zunächst bestellten Architektenbüros, auch hier werden Honorare eingefordert. Die Stadt klagt wegen der bröckelnden Natursteinmauer gegen die Unternehmen.