Die Richter sprachen zudem ein lebenslanges Berufsverbot aus. Der Ehemann habe dafür sorgen wollen, dass die früher drogenabhängige Frau ihre Berufszulassung verliere, stellten die Richter fest. Nach einem Streit habe sie neun Ampullen Morphium in einer Spritze aufgezogen und ihren Mann damit getötet.
Der Bundesgerichtshof hatte zuvor das Urteil aus der ersten Instanz, lebenslange Haft wegen Mordes, aufgehoben, weil die Tat als Totschlag zu werten sei. Gegen das aktuelle Urteil ist Berufung zugelassen.