Sie stehen nun auf dem Prüfstand. Und sind angehalten, sich einzumischen, die — gewiss vielfältige — Szene selbst zu regulieren. Neue Vorfälle würden die Argumente für weniger Polizeipräsenz ad absurdum führen. Jäger hätte gut daran getan, seine Pläne vor allem mit dieser Absicht zu begründen.
Aus der Not Gutes erwirkt
Der Vorstoß des Innenministers mag aus der Not geboren sein, trotzdem trägt er etwas Gutes in sich. Weil er auf die Eigenverantwortung jener Fußball-Anhänger setzt, die sich wortreich beschwert haben, weil sie das enorme Polizei-Aufgebot als Provokation wahrnehmen.
20.08.2014
, 21:35 Uhr