„Ein Gutachter wird ihn in den kommenden Tagen untersuchen.“ Davon erhoffen sich die Ermittler Erkenntnisse darüber, was das Unglück ausgelöst haben könnte.
Am Sonntag war die 59-jährige Fahrerin nach den bisherigen Ermittlungen an einer T-Kreuzung über die Hauptstraße von Bremervörde gerast, anstatt in eine Einmündung einzubiegen. Ungebremst krachte der Wagen in das Schaufenster einer gut besuchten Eisdiele. Ein 65 Jahre alter Mann und ein zwei Jahre alter Junge starben.
Neun weitere Menschen wurden bei dem Unglück in der Stadt im Landkreis Rotenburg verletzt, zwei von ihnen schwer. Unter den Verletzten ist nach Polizeiangaben auch die Fahrerin den Unfallautos.
Mehr als 60 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren an den Rettungsarbeiten am Sonntag beteiligt. Notfallseelsorger betreuten die Unfallbeteiligten und die Zeugen, aber auch Rettungskräfte.