In Baden-Württemberg geriet ein 36 Jahre alter Autofahrer auf regennasser Straße ins Schleudern und verunglückte tödlich. In Schwaben starb eine 24-Jährige, die auf glatter Fahrbahn mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß.
Blitzeis machte vor allem den Fahrern in Schleswig-Holstein zu schaffen, etliche Lastwagen blieben liegen. Die Schulen im Bundesland blieben am Nikolaustag geschlossen. „Schneefrei“ hieß es auch für Schüler aus fünf Kommunen im südwestfälischen Siegerland.
Heftige Niederschläge sollte es im Tagesverlauf im Süden geben. In Baden-Württemberg warnten Meteorologen vor Alarmstufe Rot: Bis zu 60 Liter pro Quadratmeter Regen könnten fallen. „Es ist dabei mit massivem Tauwetter zu rechnen, so dass es nach den Schneefällen zu größeren Überflutungen kommen kann. Auf noch gefrorenen Böden kann das Wasser zudem kaum versickern“, teilte die Unwetterzentrale von Meteomedia mit.
In Bayern staute sich am Morgen der Verkehr auf der Autobahn 93 zwischen Mainburg und Bad Abbach auf rund 30 Kilometern. Grund seien querstehende Lastwagen und kleinere Unfälle, hieß es. Rund 370 Unfälle gab es von Sonntagabend bis Montagmittag allein in Nordrhein- Westfalen. Elf Menschen wurden schwer, mehr als 40 leicht verletzt. Der Sachschaden belaufe sich auf mehr als eine Million Euro. Viele Autofahrer seien noch mit Sommerreifen unterwegs, hieß es.
Viel Ärger hat sich nach den Wintertagen wieder bei den S-Bahn- Kunden in Berlin aufgestaut - die sich noch gut an die massiven Probleme des vergangenen Jahres erinnern. Am Montagmorgen kam es bei der S-Bahn erneut zu erheblichen Verspätungen, deutlich weniger Züge und Wagen als eigentlich vorgesehen waren im Einsatz.