Gegner der Pläne werfen demnach dem Bezirk vor, eine „Puppenstubenästhetik“ zu schaffen. In Anlehnung an „Stuttgart 21“ lautet eine Parole „Stoppt Kastanienallee 21“. Die „taz“ titelte entsprechend: „Ein Kiez probt den Schwabenaufstand“. Die Kastanienallee mit ihren alten Gehwegen ist eine der lebendigsten Straßen des ehemaligen Ostviertels und auch bei Touristen beliebt. Wegen der hohen Dichte an Kreativen bekam sie den Spitznamen „Castingallee“ verpasst. Die Baupläne sehen etwa vor, die Gehwege denkmalgerecht zu erneuern und Parkbuchten anzulegen.