Markenzeichen ist sorgfältig inszenierter Hausbesetzer-Charme. Die Gastronomie der „Bar 25“ nannte „Der Feinschmecker“ noch „Kult-Restaurant“. Und jetzt? In der November-Ausgabe steht ein Verriss: „Von frischem, frechem Berlin-Gefühl ist nichts mehr zu spüren. Auch in der Küche nicht: Das Reh-Carpaccio mit Gelber Bete, Brombeeren, Pfifferlingen und Feldsalat war lieblos auf den Teller geworfen und geschmacksneutral, die Trüffelbandnudeln mit Tomate und Radicchio waren verkocht und fettig.“ Ob das beim „Kater“ Katzenjammer hervorruft?