Ein meterhohes Klebebild, ein Frauenporträt aus hunderten Streifen Klebeband, schuf etwa ein Straßenkünstler im einstigen Arbeiterbezirk Wedding. Die Szene ist noch nicht ganz überzeugt: „Einerseits begrüße ich die Kreativität und neue Ausdrucksmöglichkeiten“, lautet ein Kommentar im Internetportal Utopia. „Andererseits handelt es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Kunstform, die enorme Müllberge produziert.“ Im Gegensatz zu Graffiti lässt sich das Klebeband immerhin leicht entfernen.