1975 wurde er Richter und setzte sich in seiner weiteren juristischen Laufbahn besonders mit dem Problem der Korruption auseinander. Dabei stellte er unter Beweis, dass er kein reiner Law-and-Order-Generalbundesanwalt ist. So verteidigte er relativ milde Urteile in einem Prozess in der Rocker-Szene.
Range, der Mitglied der FDP ist, machte sich auch auf internationaler Bühne einen Namen: Er war Präsident der Konferenz europäischer Staatsanwälte und vergleichbarer Einrichtungen des Europarates.
Aber er engagiert sich auch ehrenamtlich in seiner Noch-Heimat — unter anderem als Richter an einem Schiedsgericht in Celle. Dazu wird der heute 63-jährige Jurist in den nächsten zwei Jahren als Generalbundesanwalt keine Zeit mehr haben. 2013 wird Range dann in Rente gehen — und sich das Karlsruher Personal-Karussell wieder mit neuem Schwung drehen. twi