„Mit der Migration kommen neue Namen zu uns“, sagt die Namensforscherin Gabriele Rodríguez von der Universität Leipzig. Allein im Jahr 2014 registrierten die Forscher 41.514 unterschiedliche Vornamen.
Doch nicht nur die Migration lässt die Anzahl der Vornamen steigen. Viele Eltern geben ihren Kindern auch immer ausgefallenere Namen. So bekomme inzwischen nur jedes zehnte Kind einen Namen, der in dem Geburtsjahr häufiger als zehn Mal eingetragen wird. Einige Paare zeigen sich durchaus kreativ. Xantippe, Anakin, Neymar, Sequoia, Godsgift, Buckminster, Schnuckelpupine, Prinz-Gold - alles Namen, die kürzlich auf deutschen Geburtsurkunden erfasst wurden.