„Er ist sich absolut bewusst, was er getan hat, und bedauert das zutiefst“, sagte sein Anwalt Florian Alte unmittelbar vor Beginn des Prozesses. Ein Gutachten weise aber darauf hin, dass sein Mandant zum Zeitpunkt der Tat nicht schuldfähig gewesen sei.
Am 10. Mai 2016 soll der Angeklagte an dem S-Bahnhof Passanten mit einem Messer attackiert haben. Dabei kam ein 56 Jahre alter Fahrgast ums Leben, drei weitere Männer wurden durch Messerstiche teils lebensgefährlich verletzt.
Das Gericht muss entscheiden, ob der Täter dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Er hatte nach seiner Festnahme wirre Angaben gemacht und war deswegen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Kurz vor der Tat hatte er sich in einer Gießener Klinik stationär behandeln lassen.