Die Arbeit und das Leben auf dem Dreimaster hätten sich seitdem stark verändert, sagte Schatz einmal:. „Damals haben wir meist unsere Klappe gehalten und sind öfter mal zusammengestaucht worden. Natürlich ist das auch heute noch kein Diskutierclub. Aber die Kadetten müssen nicht mehr fürchten, wegen „dummer“ Fragen angeraunzt zu werden.“
2006 wurde Schatz Kommandant auf der „Gorch Fock“. Seine zwei Kinder kann der 53-Jährige seitdem nur selten sehen. Doch die technischen Veränderungen hätten eine Verbesserung gebracht. „Über das Bord-E-Mail-System ist man näher am Familienleben dran“, sagt der Kommandant mit dem markanten Schnauzbart. Sein großes Ziel war, das berüchtigte Kap Hoorn zu umsegeln. Dieser Traum ging vergangene Woche in Erfüllung. Angesichts der „Meuterei“-Vorwürfe dürfte sich die Freude aber in Grenzen halten. Red