Rund 100 Forscher und Mitarbeiter aus 19 Nationen nehmen an dem Versuch auf dem Eisfeld und im Mission-Support-Center in Innsbruck teil. „Wir erhoffen uns eine Unmenge an Daten“, sagte Expeditionsleiter Gernot Grömer. Vor allem sollen die Arbeitsabläufe beim Bewegen und Hantieren im 45 Kilogramm schweren Raumanzug getestet werden.
Aktuell laufen weltweit mehrere Experimente zur Vorbereitung auf die wohl mindestens zweijährige Reise zum Roten Planeten. Sie gilt als eine der größten technologischen Herausforderungen der Menschheit. Das ÖWF geht davon aus, dass in etwa 20 Jahren der Versuch gewagt wird, Astronauten zu dem durchschnittlich 200 Millionen Kilometer entfernten Mars zu schicken. Das ÖWF finanziert sich mit Sponsoren, Spendern und öffentlichen Geldern.