Er will die Parade als Demonstration verstanden wissen.
„Anliegen ist der Protest für mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales Engagement“, sagte er. Mit dem Zug wolle man sich unter anderem gegen die islamkritische Pegida-Bewegung, gegen den Weiterbau von Berlins Stadtautobahn 100, gegen Gentrifizierung (Verdrängung der ansässigen Bevölkerung infolge von Sanierungen) oder gegen die Kriminalisierung von Straßenmusikern wenden.
Das Event mit bis zu zehn Wagen solle ohne Werbung und Sponsoren auskommen, betonte Hohmann. Der Zug wird nach seinen Angaben von der Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte zum Treptower Park führen. Der Organisator rechnet mit bis zu 20 000 Teilnehmern. Bislang hätten rund 10 000 Menschen auf Facebook ihre Teilnahme zugesagt.
Die Loveparade wurde von dem Techno-DJ Dr. Motte gegründet und fand erstmals 1989 in Berlin statt. Sie zog später ins Ruhrgebiet. Nach einer Massenpanik mit 21 Toten in Duisburg im Sommer 2010 wurde die Techno-Party schließlich eingestellt.