An Bord des hölzernen Fischerbootes aus Indonesien sollen rund 55 Menschen gewesen sein.
Über ihre genaue Herkunft wurde zunächst nichts bekannt. Jedes Jahr versuchen Tausende Flüchtlinge vor allem aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak, von Indonesiens Küste aus die Weihnachtsinsel und somit Australien zu erreichen. Auf der Insel knapp 400 Kilometer südlich des indonesischen Festlandes gibt es ein Auffanglager.
Das Boot sei rund 120 Kilometer nordwestlich der Weihnachtsinsel gesunken, teilte die australische Küstenwache mit. 13 Leichen seien bereits geborgen worden. Drei Flugzeuge suchten am Sonntag nach Überlebenden. Der australische Innenminister Jason Clare sprach von einer „schrecklichen Tragödie“. Er sagte, am Samstag sei von einem anderen Flüchtlingsboot nahe der Weihnachtsinsel ein Seenotruf aufgefangen worden. Eine Suche sei im Gange.
Seit 2007 haben rund 45 000 Asylsuchende über das Meer australisches Gebiet erreicht. Hinter den riskanten Überfahrten stecken zumeist skrupellose Schlepperbanden.