Damit befanden sich auf Lampedusa am Samstag erneut über 1600 Flüchtlinge. Seit Beginn der nordafrikanischen Revolutionen flohen mehr als 37 000 Menschen über die gefährliche Mittelmeerroute nach Italien, die weitaus meisten davon kamen in Lampedusa an. Seit Rom Anfang April ein Abschiebe-Abkommen mit Tunis geschlossen hat, kommen zunehmend Flüchtlinge aus Libyen.
Die nur 20 Quadratkilometer große Insel Lampedusa ist - nur 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt gelegen - für viele Afrikaner seit langem das „Tor nach Europa“.