Die Reaktoren Nummer 5 und 6 hatten nach Angaben der Betreiberfirma Tepco durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März 2011 kaum Schaden genommen.
Die Reaktoren waren zum Unglückszeitpunkt nicht am Netz, seither auch nicht in Betrieb. Tepco hatte bereits zwei Monate nach der Katastrophe entschieden, die beschädigten Reaktorblöcke 1 bis 4 aufzugeben.
Der Betreiber kämpft dort mit Lecks von radioaktiv verstrahltem Wasser. Im März 2011 war es in drei der sechs Reaktoren zu Kernschmelzen gekommen. Seitdem sind Hunderte Tonnen verstrahltes Kühlwasser ausgetreten. Er sei verantwortlich dafür, dass das Problem gelöst werde, betonte Abe.
Anfang September hatte Tokio das Rennen um die Olympischen Spiele 2020 für sich entschieden. Abe versicherte damals, die Situation in Fukushima sei unter Kontrolle. Es gebe keine Gefahr für Tokio.